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Berichte 2015

Sommerfest 2015


Bericht im Courier am 8.7.2015


bericht sommerfest2015


Bericht im Courier am 15.7.2015


Der Heli ist schwierig zu kontrollieren.


Beim Sommerfest des Krogasper Modellsportclubs kreisten Modellflugzeuge
und Helikopter am Himmel. 19-Jähriger macht sein Hobby jetzt zum Beruf.

bericht2015

 

Mit 2,40 Metern Rotordurchmesser war der Helikopter von Theo Brust eines der größten Modelle der Krogasper Flugtage.

Foto: Courier


Ob Anfänger oder Profi, ob mit Elektro- oder Verbrennungsmotor, ob Kunstflieger oder Hubschrauber – rund 50 Hobbypiloten trafen sich am vergangenen Wochenende auf dem Krogasper Modellflugplatz, um ihre Modelle beim Sommerfest des Modellsportclubs (MSC) in die Lüfte steigen zu lassen.

„Die Teilnehmer kommen wieder aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen“, erklärte Thomas Kores vom MSC zu der dreitägigen Veranstaltung. „In den vergangenen Jahren war sogar ein Teilnehmer aus Schweden dabei, der in diesem Jahr wegen Krankheit leider nicht mitmachen kann“, fügte Martin Chrubasik an. „Dieses Hobby kennt eben keine Ländergrenzen.“ Doch auch bei diesem Hobby gibt es große Unterschiede. Während es mit einiger Übung relativ schnell gelingt, sein Modellflugzeug heil starten und landen zu lassen, ist bei den Hubschrauberpiloten ein besonderes Fingerspitzengefühl nötig. „Es bedarf viel Training, da die Steuerung bei einem Heli nicht so einfach ist“, betont Vereinsmitglied Fred Hambruch. Eine kleine Unaufmerksamkeit reiche schon aus, um die Kontrolle über das Modell zu verlieren.

Dem kann Theo Brust aus Aukrug nur zustimmen. Mit einem Rotordurchmesser von 2,40 Metern war sein Hubschrauber-Nachbau eines Bell UH1D sicher auch eines der größten Modelle während der Krogasper Flugtage. „Insgesamt habe ich rund fünf Jahre an dem Modell gearbeitet“, berichtete der 55-jährige Modellfliegerenthusiast.

Nicht nur die Modelltreue, sondern gerade die technischen Flugeigenschaften seien dabei die Herausforderung gewesen. „Als ich mit dem Bau angefangen habe, gab es das Modell in dieser Größe fertig nicht zu kaufen, daher musste ich die Mechanik selbst entwickeln“, fährt er fort. Gut 6500 Euro hat er mittlerweile in das rund 14 Kilogramm schwere Modell investiert, das sich von dem Original nur durch die Größe unterscheidet.

Sein Hobby zum Beruf macht demnächst der 19-jährige Melvin Sell aus Dithmarschen. Im Alter von 14 Jahren hatte er seine Leidenschaft für den Modellbau entdeckt. Nachdem im Laufe der Jahre die Modelle immer aufwändiger und größer wurden, geht er nun eine Stufe weiter und will richtige Flugzeuge bauen. „Ich werde eine Ausbildung in einem Betrieb in Husum beginnen, in dem Ultraleichtflieger aus Aluminium gebaut werden“, verrät der 19-jährige Hobbypilot.