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Berichte 2014

Sommerfest 2014

Bericht im Courier am 19.8.2014

Modellflieger steigen in die Lüfte

 

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Jürgen Rehwald (rechts) berät sich im Bastelkeller mit Vereinsmitglied Erich Dreeßen (68) aus Neumünster.

Foto: Courier Böge
 
Zwei Tage feiern die Krogasper Modellflieger am Sonnabend, 23. August, sowie am Sonntag, 24. August, jeweils ab 10 Uhr ihr Sommerfest. Der Weg zum 50 mal 100 Meter großen Flugfeld in der Krogasper Feldmark ist weiträumig ausgeschildert. „Für das leibliche Wohl ist gesorgt und natürlich geben wir alle vom Verein gerne Auskunft und helfen auch beim Einstieg in den Modellflug“, sagte der Vorsitzende Jürgen Rehwald aus Neumünster.
 

Erfahrungsgemäß werden die ersten Gäste aus Skandinavien schon am Freitag ihre Zelte aufschlagen oder es sich in den Wohnmobilen gemütlich machen. „Wir nennen unsere Freunde aus dem Norden Modellflug-Nomaden, weil sie mit ihren eigenen Modellen durch die ganze Republik fahren, um mit Gleichgesinnten zu fachsimpeln und Kontakte zu knüpfen“, erklärte dazu Rehwald, der mit insgesamt rund 300 bis 400 Gästen rechnet. „Als Vorsitzender wird es nach 20 Amtsjahren das letzte Sommerfest sein. Ich habe bereits die Mitglieder wissen lassen, dass ich im nächsten Jahr für eine Wiederwahl nicht zu haben bin“, sagte der 72-Jährige. Der Verein hat 62 Mitglieder im Alter von 7 bis 78 Jahre.

Jürgen Rehwald baut seine Flugzeuge nicht mit fertigen Bausätzen. Er macht sich stets mit Konstruktionsplänen vertraut und geht seiner anspruchsvollen Freizeitbeschäftigung im Bastelkeller nach. Ohne Kreativität, technisches Verständnis und handwerkliches Geschick läuft beim Modellbau nichts. Für seinen neuesten Flieger mit einer Flügelspannweite von 2,40 Metern und ausgestattet mit einem 40 Kubikmeter starken Zweitakt-Motor brauchte Rehwald etwa zweieinhalb Jahre. Beim Sommerfest wird er zum Jungfernflug starten. Bestaunt werden können Flächenmodelle sowie Helis, jeweils mit Verbrennungsmotoren oder Elektroantrieb. Die Palette reicht von Scale (vorbildgetreuen) Modellen, über Kunstflugmaschinen bis hin zu Spaßfliegern aus dem Fertigbaukasten.


Bericht im Courier am 25.8.2014

In Krogaspe wurde am Wochenende das Sommerfest der Modellflieger gefeiert.

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Sie begeistern sich für Modellbau: Martin Chrubasik (hinten von links), der Vereinsvorsitzende Jürgen Rehwald, Dieter Chrubasik und der
DMFV-Gebietsbeauftragte Ulrich Grube mit Finn (8, vorne links) und Max (10).

Foto: Courier Böge
 

Ohne Tüftelei, Kreativität, technisches Verständnis und handwerkliches Geschick lassen sich beim Modellbau die Herausforderungen nicht bewältigen.
Davon konnten sich rund 200 Gäste am Wochenende beim Sommerfest der 62 Krogasper Modellflieger überzeugen.

 

Angetrieben von Elektro- und Benzinmotoren, begrüßte der gastgebende Vereinsvorsitzende Jürgen Rehwald aus Neumünster bereits am Freitag die ersten Gastpiloten aus Hamburg, die zwei Nächte im Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil möglichst dicht am Rand des 25 x 90 Meter großen Flugfeldes verbringen wollten, um in den Pausenzeiten das Geschehen in aller Ruhe vom Liegestuhl aus zu beobachten.

Einen Regenschauer nutzte am Sonnabendnachmittag Ulrich Grube aus Hamburg, um vor versammelter Mannschaft in seiner Funktion als zuständiger Gebietsbeauftragter des Deutschen Modellflug-Verbandes (DMFV) die sechsköpfige Kieler Familie Chrubasik mit Ehrenurkunden zu überraschen – als Dank und Anerkennung für langjährige Treue und beispielhafte Bereitschaft immer da zu sein, wenn hilfreiche Hände im Verein gefragt sind.

„Mein erstes, aus einfachen Brettern gebasteltes Flugmodell hob auf grüner Wiese ab“, berichtete Opa Dieter Chrubasik (73), der den 1987 gegründeten Verein mit aus der Taufe hob. Sein Sohn Martin (44) begeisterte sich ebenfalls für das Hobby und vererbte die Leidenschaft wiederum an seine beiden Söhne Max (10) und Finn (8). „So schön und faszinierend das Hobby auch immer ist, die Ehefrauen dürfen natürlich nicht vergessen werden. Wir haben das Glück, unsere Frauen immer an unserer Seite zu wissen“, sagten Dieter und Martin Chrubasik. „Auf unserem Fluggelände sind Flächenmodelle sowie Hubschrauber, jeweils mit Verbrennungsmotoren oder Elektroantrieb, vertreten. Die Palette reicht von Scale-Modellen (vorbildgetreu), über Kunstflugmaschinen bis hin zu Spaßfliegern aus dem Fertigbaukasten. Ein großer Unterstand mit 220 Volt-Anschluss ist genau so vorhanden wie ein massiv gebautes Klubheim mit WC, Küche und Versammlungsraum, um bei jedem Wetter Schutz und Komfort bieten zu können“, sagte der Vorsitzende Rehwald.

Zusätzliche Zelte sorgten dafür, dass die Regenschauer nur kurze Zwangspausen forderten, in denen unter schützenden Dächern gefachsimpelt werden konnte. Doch wann immer sich die Flugmodelle mit einer Spannweiten von mehr als vier Metern und über 100 Stundenkilometer schnell in die Luft erhoben, war höchste Spannung bei den Teilnehmern und Zaungästen angesagt. Dann erwachte das Kind im Manne und beim Nachwuchs leuchteten die Augen vor Begeisterung.