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Berichte 2011

Sommerfest 2011
Bericht im Courier am 30.8.2011

50 Piloten zeigten ihre Flugkünste


couier30 8 11

Drei Generationen begeistern sich für den Modellflugsport: Martin Chrubasik (41) aus Kiel war mit
Sohn Max (7) und Vater Dieter (70) auf den Flugplatz nach Krogaspe gekommen.

 Foto: Courier

Fasziniert verfolgten rund 300 Besucher am Wochenende beim Sommerfest des Krogasper Modellflugclubs
von 1987 die Flugbahnen der Himmelsstürmer, die von 50 Piloten ferngelenkt wurden. Angetrieben wurden die
Flieger von Elektro- und Benzinmotoren.
 

Der gastgebende Vereinsvorsitzende Jürgen Rehwald aus Neumünster begrüßte bereits am Freitag
die ersten Gäste. Sie verbrachten die Nächte im Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil. Darunter war auch
Familie Holmström aus Göteborg in Schweden, die die weiteste Anreise hatte. Erstmalig war sie vor einem Jahr auf Anraten eines
Familienfreundes in Krogaspe mit von der Partie gewesen. Auch dieses Mal schreckte die rund 570 Kilometer lange Anfahrt das

Ehepaar Catharina und Jörgen Holmström mit Sohnemann Frederic nicht ab. Den Wohnwagen war am 50 mal 100 Meter großen Flugfeld
positioniert worden, um das Geschehen auch in aller Ruhe vom Liegestuhl aus beobachten zu können. "Weil es uns letztes Jahr hier so toll
gefallen hat und wir mit größter Gastfreundlichkeit empfangen werden, sind wir wieder da und werden auch die nächsten Jahre gerne
immer wieder kommen", sagte der Computerfachmann sowie begeisterte Modellflieger und -bauer Jörgen Holmström.

Auf dem Krogasper Fluggelände waren Flächenmodelle sowie Hubschrauber, jeweils mit Verbrennungsmotoren oder
Elektroantrieb, vertreten. Die Palette reicht von Scale (vorbildgetreuen) Modellen über Kunstflugmaschinen bis hin zu
Spaßfliegern aus dem Fertigbaukasten. Für das Flugfeld besitzt der Verein eine Aufstiegsgenehmigung bis 25 Kilogramm. Ein großer Unterstand
mit 220 Volt-Anschluss ist genau so vorhanden wie ein massiv gebautes Klubheim mit WC, Küche und Versammlungsraum, um bei jedem
Wetter Schutz und Komfort auf dem Platz bieten zu können. Darüber hinaus bewährten sich die zusätzlich aufgestellten wetterfesten Zelte,
in denen die Ehefrauen und Lebenspartner der Vereinsmitglieder für das leibliche Wohl sorgten. So konnte die Veranstaltung am Wochenende trotz
der Regenschauer stattfinden. In den Zwangspausen wurde dann munter unter schützenden Dächern gefachsimpelt.

Doch wann immer sich die Flugmodelle mit einer Spannweite bis zu 6,30 Meter und bis zu 150 Stundenkilometer schnell in die Luft erhoben, war höchste
Spannung bei den Teilnehmern und Zaungästen angesagt. Dann erwachte das Kind im Manne und beim Nachwuchs leuchteten die Augen vor Begeisterung.
So wie beim siebenjährigen Max Chrubasik aus Kiel, der mit seinem Vater Martin (41) und Opa Dieter (70) am Rand des Flugfeldes die letzten
Vorbereitungen für den Start eines Motorfliegers erledigte. Alle drei Generationen haben sich mit großer Leidenschaft der Modellfliegerei verschrieben.